Nahrung für die Toten
Was bedeuteten die Grabbeigaben? 


Was wir heute über die Bronze- und Eisenzeit wissen, wissen wir aufgrund von Funden: Schrift gab es damals noch nicht. Was die Fundgegenstände bedeuteten, kann man oft nur vermuten.

Die Toten aus den eisenzeitlichen Grabhügeln wurden bekleidet und geschmückt und mit Beigaben beerdigt. Aufgrund dieser Ausstattung ist anzunehmen, dass diese Toten zur Oberschicht gehört hatten.

Besonders häufig findet man in den Gräbern Gefässe. Wahrscheinlich waren sie mit Nahrungsmitteln gefüllt. Dienten sie als Proviant für die letzte Reise? Befanden sich die Verstorbenen in einer Zwischenwelt, in der sie noch assen, bevor sie ins Jenseits gelangten? Gab man ihnen das Essen mit, um sie zu besänftigen, damit sie nicht spukten und die Lebenden belästigten?

Während des Umbaus des Museumsgebäudes an der Konradstrasse ist die Ausstellung auf Wanderschaft. Die aktuellen Stationen finden Sie hier.