Stets unterwegs
Die ersten Menschen im Land


Die ältesten Spuren von Menschen im Kanton Solothurn sind drei kleine Geräte aus Silex respektive Quarzit. Sie sind zwischen 40’000 und 80’000 Jahre alt. Neandertaler – eine frühe Menschenform – hinterliessen zwei dieser Geräte in Gempen und eines in Winznau.

Die Neandertaler lebten in einer Steppenlandschaft. Teile des Mittellands lagen unter Gletschern. Bei kühlem Klima hausten sie im Schutz von Höhlen, unter Felsvorsprüngen oder in Zelten aus Tierhäuten. Sie sammelten essbare Pflanzen und jagten: Rentiere, Wildpferde und Wildrinder lieferten ausser Nahrung auch Felle, Leder, Knochen und Sehnen für die Anfertigung von Kleidern und Werkzeug. Auch kleine Tiere standen auf dem Speiseplan: Hasen, Vögel und vermutlich Insekten und Schnecken.

Vor 16’000 Jahren begann es, wärmer zu werden. Die eiszeitlichen Gletscher zogen sich zurück. Nun lebten hier moderne Menschen (Homo sapiens): Der Neandertaler war ausgestorben.

Während des Umbaus des Museumsgebäudes an der Konradstrasse ist die Ausstellung auf Wanderschaft. Die aktuellen Stationen finden Sie hier.